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2016 Herbstreise: Fieberbrunn (A) – Bad Reichenhall – Königsee – Bükfürdö

In Fieberbrunn im Pillerseetal, zwei Mal waren wir schon hier, hat es uns gut gefallen. Deshalb haben wir beschlossen in diesem Herbst wieder dorthin zu fahren. Am Sonntag, den 2. Oktober fahren wir nach Bayern bis nach Altötting. Viele Male sind wir hier schon vorbei gekommen, heute fahren wir auf den sehr schönen Wohnmobilstellplatz. Hier steht man auf Rasengittersteinen, durch Büsche getrennt und außerdem „gratis“! Es sind ca. 20 Plätze vorhanden.

Leider ist das Wetter regnerisch. Das hält uns nicht von einem Bummel durch das Zentrum ab. Was wir hier zu sehen bekommen hätten wir nicht erwartet. Altötting ist eine Pilgerstadt. Hier gibt es siebzehn (17) Kirchen. Rings um den Marktplatz ein Stand mit religiösen Artikeln am Anderen. Auf meine Frage an einen Verkäufer, ob die alle gebraucht werden sagt er mir: „hier kommen täglich viele Buse mit Pilgern oft sind mehr als 2000 Leute im Ort!

Altötting verfügt über 17 Kirchen

das Pilgerörtchen in Bayern

Am nächsten Morgen fahren wir die restlichen 131 km nach Fieberbrunn in Österreich. Auf dem Campingplatz (ACSI) ist unser alter Platz (2. Ebene Platz Nr. 6) frei und schnell haben wir uns eingerichtet. Im Reisebericht Fieberbrunn 2014 habe ich die Vorzüge dieses Platzes ausführlich beschrieben. Während ich auf dem Sofa Mittagsruhe halte läuft Rosi in den Ort um die Mittagssonne zu genießen.

die Kirche in Fieberbrunn

überall schöne Blumen

Einfahrt "Tirolcamp"

unser Platz im Camp

Das war eine gute Entscheidung von ihr, zeigt sich am nächsten Tag. Es regnet von früh bis abends. Wir können nichts unternehmen und bleiben im Mobil.

Für den heutigen Mittwoch (die Sonne scheint, aber es ist kalt) haben wir uns eine Wanderung zum „Wildseeloderhaus“ (1854 m) vorgenommen. Unter der Seilbahn laufen wir 11/2 Stunde bis zur Mittelstation „Streuböden“. Hier geht es weiter mit der Seilbahn zur Bergstation „Lärchfizkogel“. Anfangs bergab auf gutem Wanderweg, dann steil bergauf führt uns der Weg. Es ist kalt und wir sind froh unsere Handschuhe mitzuhaben. Hier oben hat es schon geschneit! Nach 1,5 Stunden steilen Aufstieges erreichen wir unser Ziel.

die Übersichtskarte

Talstation der Seilbahn (830 m)

die Seilbahn zu den Streuböden

wir laufen bis zur Mittelstation

wir sind von 830 m auf 1214 m ge- laufen

von der Mittelstation zur Bergstation "Lärchenfilzkogel" (1654)

ab hier geht´s steil bergauf

von dieser kleinen Bergstation sind wir gestartet

Wir essen unseren mitgebrachten Proviant und steigen auf gleichem Weg wieder ab. Gegen 17 Uhr sind wir wieder am Campingplatz. Wir freuen uns, das wir diese Wanderung problemlos gemeistert haben.

Mit dem Bus (mit Kurkarte gratis) fahren wir am nächsten Nachmittag zum Pillersee. Er gab dem Tal den Namen. Bei freundlichem Wetter umrunden wir ihn, das ist ein schöner Spaziergang von ca. 5 km Länge.

Um in einem gutbürgerlichem Gasthof zum Mittag zu essen haben wir uns den Gasthof „Eiserne Hand“ ausgesucht. Nach einem ca. 5 km langem Fußmarsch erreichen wir den Gasthof. Ein sehr schönes Ambiente empfängt uns, aber leider bietet die Speisekarte nichts für unseren Geschmack! Also essen wir nur Würstchen und trinken ein Bier. Heimwärts laufen wir zur 2 km entfernten Bushaltestelle und fahren zurück

eine kleine Kapelle am Wegesrand

mit einem alten Brunnen

ein schöner Spruch

ein feines Ambiente in der "Eiserne Hand"

Rosi wollte unbedingt auf die „Buchensteinwand“ wandern. Ich habe noch eine Erinnerung an unsere erste „Besteigung“. Es war ganz schön anstrengend! Also machten wir uns am Sonntag früh auf den Weg. Erst durch Fieberbrunn, dann durch eine Koppel vorbei an der "Tennalm" steil aufwärts. Man erreicht einen Hang und sieht ganz klein den Gipfel des Berges. Es ist eine Schinderei zwei Stunden steil hinauf. Immer wieder Pause, aber irgendwann haben wir es geschafft und stehen am Gipfel. Hier oben steht das weithin sichtbare Jakobskreuz. Nach einer Brotzeit fahren wir mit der Panoramabahn ins Tal und mit dem Bus zurück zum Camp.

durch Fieberbrunn

hier gehts zur Buchensteinwand

hier hinauf

ein langer, steiler Anstieg

das Gipfelkreuz der Buchensteinwand

das riesige Jakobskreuz

gegenüberliegende Gipfel

der Blick in das Pillerseetal

Mittagspause am Gipfel

mit der Seilbahn ins Tal

Leider hat der Wetterbericht für die nächsten Tage Regenwetter angesagt. Aus diesem Grund verlassen wir Österreich und fahren nach Bad Reichenhall. Hier ist ein schöner Wohnmobilstellplatz und wir wollen ja noch nach Schönau am Königsee. Wir bleiben hier 2 Tage, denn am Donnerstag soll die Sonne scheinen und fahren am Mittwoch nach Schönau.

 

Hier ein paar Bilder aus Bad Reichenhall:

Bei einem Bummel durch die Souvenierstände am Königsee treffen wir den Womo-Fahrer Kilian Ring. Er hat wie wir an der Wohnmobilreise Baltikum teilgenommen. So ein Zufall!

Der Wetterbericht hat recht, denn heute am Donnerstag strahlt die Sonne vom Himmel. Wir fahren mit dem ersten Schiff früh 8 Uhr (für 17,50 / Person) über den Königsee nach Salet. Hier laufen wir eine Stunde bis zur Fischunkelalm. Super Wetter aber viele Menschen unterwegs. In der Sonne sitzend essen wir unser mitgebrachtes Essen und unterbrechen in St. Bartholomä unsere Rückfahrt. Hier sehen wir uns um und kaufen geräucherte Forellen für´s Abendbrot. Abends werden die Felsen malerisch von der Sonne angeleuchtet.

Rezeption Campingplatz in Schönau

unser Platz (Luxus!) auf Rasen-gittersteinen

das Kehlsteinhaus

Blick vom Wohnmobil

mit Boot nach Salet

St. Bartholomä

Salet ganz hinten im Königsee

unser Ziel: die Fischunkelalm

Das war es schon wieder mit dem Sonnenschein. Wir hoffen, dass es weiter südlich in Ungarn im Thermalbad Bükfürdö warm und sonnig ist. Darum verlassen wir am 14. Oktober Schönau am Königsee und fahren 446 km nach Bük. Hier auf dem Campingplatz können wir uns wieder auf unseren Platz (hinten am Zaun auf Rasen) stellen. Hier treffen wir einige Bekannte aus vergangenen Jahren. Zwei Mal am Tag gehen wir ins Bad und relaxen im warmen Wasser. Auf die Beschreibung des Thermalbades möchte ich hier verzichten, da ich das schon an anderer Stelle beschrieben habe.

 

unser "Stammplatz" hinten am Zaun. Hier der einzige sonnige Moment in der Woche unser Bükreise.

 

 

im großen Außenbecken ist immer viel Betrieb, vorallem am Wochenende

 

 

Auch hier in diesem Becken mit Thermal-wasser 34°C kann man gut entspannen

 

 

am 22. Oktober treten wir die Heimreise an. Nachmittags nach Haugsdorf zu unserem langjährigem Übernachtungsplatz. Am nächsten Morgen über die Landstrasse nach Dresden. Drei Wochen sind schon wieder vergangen. Wir hatten nur vier Tage Sonnenschein. So ein schlechtes Wetter hatten wir noch nie! Trotzdem hat es uns gefallen.